Sonntag, 25. September 2016

Rezension: Sieben Nächte in Tokio von Cecilia Vinesse

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Buch:
Sieben Nächte in Tokio
Autor: Cecilia Vinesse
  Seiten:304
Verlag: dvt Verlag
ISBN:
978-3423761499



Klappentext des Inhaltes:


Dies ist die Geschichte von Sophia und Jamie und der einen Woche, in der die Zeit stehen zu bleiben schien...
Eine Woche noch bleibt Sophia in Tokio, der Stadt, in der sie seit vier Jahren lebte. Dann muss sie zurück in die USA ziehen und all das aufgeben, was ihr wichtig ist: das pulsierende Tokio mit seiner Mischung aus Fremdheit und Vertrautheit, vor allem aber ihre besten Freunde Mika und David. Da kommt Jamie Foster-Collins nach längerer Abwesenheit zurück in die Stadt: Jamie, Sophias heimliche erste Liebe, der ihr damals das Herz gebrochen hat. Auf nichts hat Sophia weniger Lust als darauf, sich den Abschied von Tokio durch Jamies Rückkehr zusätzlich verkomplizieren zu lassen. Doch genau das geschieht: Jamie ist wieder da, und natürlich wirbelt er Sophias ohnehin schon strapaziertes Gefühlsleben noch zusätzlich durcheinander. 

 (Quelle: dtv Verlag)
Meine Meinung:

 Sieben Nächte in Tokio von Cecilia Vinesse ist ein jugendlicher Roman, über die Liebe und dem Abschied nehmen, mit den großen Gefühlen behaftet, die besonders Teenager in all ihrer Kraft erleiden^^
Ein Buch, dass mich leider etwas enttäuschte, da ich etwas anderes erwartete hatte, auch die Protagonisten konnten mich nicht überzeugen , so wie die ganze Geschichte keinen Zugang zu mir fand... Irgendwie fühlte ich mich hier in einer typischen Teenie Soap hineinversetzt, die einfach kein Ende nehmen wollte, und das obwohl der Zeit Countdown am Anfang jedes Kapitels die Tage (für mich die Seiten) herunter zählte^^
Sophie bleibt nur noch eine Woche in Tokio, bevor es mit ihrer Mutter und ihrer Schwester zurück nach Amerika gehen soll, und diese restliche verbleibende Zeit will sie noch so gut wie möglich mit ihren Freunden genießen! Doch dieser Wunsch scheint mit dem plötzlichen Auftauchen von Jamie zunichte gemacht zu werden......denn vor 4 Jahren hatten sie beiden einen furchtbaren Streit...danach verließ er Tokio....doch nun ist er wieder zurück und während man sein Wiedersehen feiert, rückt ihr Abschied etwas in den Hintergrund. Doch nach und nach rücken die einstigen Freunde wieder näher zusammen und Sophia beginnt mehr für Jamie zu empfinden.....dabei tickt jedoch die Uhr zwangsläufig immer näher hin zu ihrem bevorstehenden Umzug...
Aber hier kann der Leser sehr schön erkennen, dass Glück manchmal wirklich nur von begrenzter Dauer ist....daher sollte man jede Sekunde davon genießen....

Für mich blieben die Charaktere irgendwie nichtssagend und sehr blass, sogar die flippige und von der Norm abweichende Freundin Mika, konnte mich nicht vom Hocker hauen und den etwas zu selbstbewussten und von sich überzeugten David konnte ich dagegen so gar nichts abgewinnen.
Auch die Gefühle von Sophia fuhren wahrhaft Karussell , von himmelhochjauchzend zu Tode betrübt, typisch Teenager eben^^
Ein Buch, dass mir etwas zu seicht daherkam, auch das gewünschte Tokio Feeling hat sich bei mir nicht einstellen wollen, und das obwohl ich erst im Mai selbst dort war...
Ich glaube das Buch bietet sich eher für die jüngere Leserschaft an, die hier vielleicht noch eher die Gefühle von Sophia verstehen können, als ich abgebrühte alte Oma es tue.

„Sieben Tage in Tokio“ entsprachen für mich vom Gefühl her wie hundert Jahre im Buch , ohne ein Vorankommen...., da ich manchmal etwas Probleme damit hatte weiterzulesen, weil es mir manchmal einfach zu langatmig war.

 Von mir bekommt es 2 von 5 Punkten






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