Mittwoch, 4. Mai 2016

Rezension: Orphan X von Gregg Hurwitz



Buch: Orphan X
Autor: Gregg Hurwitz
ISBN: 
978-3959670241
Verlag: 
HarperCollins
Seiten:432
 
 
 
Klappentext des Inhaltes:
 
1. Gebot: Keine voreiligen Schlüsse
Seine Nachbarn halten Evan Smoak für einen harmlosen Verkäufer von Industriereinigern. Dabei ist er eine der tödlichsten und geheimsten Waffen der US-Regierung: ein Absolvent des Orphan-Programms, in dem Waisenkinder zu hocheffizienten Killern ausgebildet wurden.
4. Gebot: Es ist nie persönlich
Nach Jahren des Mordens im inoffiziellen Regierungsauftrag ist Evan in den Untergrund gegangen. Er hilft nun den Verzweifelten, die mit ihren Problemen nicht zur Polizei gehen können – mit allen Fähigkeiten, die ihm zur Verfügung stehen. Dabei hält er sich strikt an seine eigenen Gebote. Doch diesmal bricht er eine der Regeln, und sein Auftrag entwickelt sich zur Katastrophe. Nun muss er gegen ein Gebot nach dem anderen verstoßen, damit das allerwichtigste unangetastet bleibt:
10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben

(Quelle: HarperCollins)


Meine Meinung:


Orphan X von Gregg Hurwitz ist ein spannender und actionreicher Spionage/ Agententhriller, der den Leser an die Seiten fesselt. Kein Wunder, dass man bereits plant dieses tolle Buchdrehbuch zu verfilmen!^^
Also ich könnte mir da schon einige tolle Actionstars als Figur von Evan Smoak vorstellen, der sich als biederer Verkäufer tarnt, in Wirklichkeit jedoch ein effizient ausgebildeter Killer ist. Doch das Orphan Programm der Regierung wurde eingestellt, und nun arbeitet Evan auf eigene Faust. Er hat es sich zur persönlichen Aufgabe gemacht, den Menschen zu helfen, die es selbst nicht tun können. Eine von seinen Regeln besagt, dass er immer nur einen Auftrag annimmt. Doch bald schon scheinen seine ganzen Gebote und sein geregeltes Leben und Arbeiten auf dem Kopf zu stehen, da er bald schon selbst zum Gejagten wird! Und dies von anderen Profis die ziemlich viel mit ihm gemeinsam zu haben scheinen... Evan befürchtet das Schlimmste....doch wer ist der Verräter?

Zitat Seite 259:
„Paranoia hat einen bestimmten Geschmack, eine Säure auf der Zunge, wie von einem starken Medikament“

 
Während er versucht nicht nur seine eigene Haut zu retten, sondern auch die von seiner aktuellen Klientin Katrin, muss er weiterhin sein aufgebaute Scheinidentität bewahren.
Auch hierbei kommt es immer wieder zu Komplikationen, besonders nachdem seine Nachbarin und deren Sohn es geschafft haben, seinen Panzer aus Unnahbarkeit zu durchbrechen...

Evan Smoak wird nicht nur als unnahbarer „Held“ beschrieben, der es scheinbar mühelos mit jedem Gegner aufnehmen kann, nein, er bekommt vom Autor eine wunderbare eigene Identität erstellt, die uns hinter die Fassade dieses Mannes blicken lässt. Hierbei bekommen wir nicht nur seine harte Schale zu Gesicht, sondern auch seinen weichen Kern, der immer öfters in den Vordergrund rückt. Auch die anderen Charaktere im Buch bleiben nicht Formlos, sondern werden ebenfalls mit Leben erfüllt. Dabei schafft es der Autor fortwährend die Spannung aufrechtzuerhalten, und ich kam mir beim Lesen manchmal so vor, als würde ich im Kino sitzen und diesen aufregenden Blockbuster vor meinem Auge sehen.


 Nun freue ich mich bereits auf die geplante Verfilmung und hoffe auch stark darauf, dass es evtl eine Buchfortsetzung mit Evan Smoak geben wird? Denn meiner Meinung nach würde sich das total anbieten bei Evan Smoak!....denn wer war bitteschön noch mal: Jason Bourne??
 

Von mir bekommt es 5 von 5 Punkten





Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar an:
 






1 Kommentar:

  1. Huhu,
    ich hab das Buch auch erst vor kurzem beendet und fand es auch richtig toll. Zwar hat es bei mir anfangs ein bisschen gedauert bis ich wirklich ins Buch gefunden hatte, aber dann konnte ich es kaum noch weg legen.
    Also schöne Rezension und ich bin ganz bei dir und freue mich auch schon auf die Verflimung und hoffe auf eine Fortsetzung :)

    lg, Steffi vom Lesezauber

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