Samstag, 23. April 2016

Rezension: Blutring von Gerd Ruebenstrunk



Buch: Blutring
Autor: Gerd Ruebenstrunk
ISBN: 
978-3522504898
Verlag: 
Planet!
Seiten:304
 


Klappentext des Inhaltes:


Ein alter Mann, der ein dunkles Geheimnis mit in den Tod nimmt. Ein Junge, der in einem vergilbten Buch erste Hinweise auf eine Verschwörung findet. Und ein Mädchen, das wissen will, was tatsächlich hinter den alten Familiengeschichten steckt. Die Suche nach dem legendären Blutring des Tamerlan in den dunkelsten Gassen Barcelonas beginnt – eine Suche auf Leben und Tod.
 
(Quelle: Planet! Verlag)
 
 
Meine Meinung:
 
Blutring von Gerd Ruebenstrunk ist ein abenteuerlicher Jugendroman, der uns nach Barcelona entführt. Ein wirklich netter Zeitvertreib, der mich dennoch nicht wirklich abholen konnte, da mir das Buch dann doch etwas zu jugendlich geschrieben wurde.
Auch die manchmal etwas verwirrenden Rätsel fand ich persönlich nicht gerade die Besten, dennoch wird es für den ein oder anderen Leser ein netter Zusatz sein hier etwas herumzurätseln, wobei wir die Lösung schon ziemlich schnell auf dem Silbertablett präsentiert bekommen, in Form von Jakob , dem Brain...oder auch Klassenstreber genannt. Für ihn scheint jede Aufgabe ein Kinderspiel zu sein. Gut, dass die Gruppe ihn dabei hat, denn er ist wirklich manchmal derjenige der den entscheidenden Hinweis liefert.
 
Alles beginnt damit, dass unsere Hauptfigur Daniel zusammen mit seinen Eltern nach Spanien auswandert.
Anfangs ist er gar nicht von seiner neuen Heimat begeistert. Doch bald schon freundet er sich ein wenig mit einem Penner und dessen Hund an, der täglich vor einem Supermarkt sitzt. Doch als dieser dann einen Unfall hat, wird Daniel bald darauf in ein richtiges Abenteuer hineingezogen und von seiner anfänglichen quälenden Langeweile kann bald schon keine Spur mehr sein.
Zusammen mit der feurigen Lola, dem cleveren Jakob, sowie dem taffen Antonio machen sich sich auf die Suche nach einem geheimnisvollen Artefakt.
 Dessen Beschützer der Fremde vom Supermarkt gewesen war.
Dabei geraten sie in die ein oder andere gefährliche Situation, denn nicht nur sie jagen nach dem mächtigen Ring, sondern auch eine Geheimorganisation, die vor nichts zurückzuschrecken scheint.
Unterwegs treffen sie auf Fremde die ihnen ihre Hilfe anbieten, doch wem können sie vertrauen?
Und was steckt hinter der Geschichte des Rings? Was ist vor 500 Jahren geschehen?
Tja das müsst ihr wohl selbst entdecken , denn die Schnitzeljagd hat seinen gewissen Reiz, auch wenn es nicht wirklich mein Buch war. Für mich fehlte eine Schippe mehr an Spannung und an Mitfiebern. 

Die detaillierten Beschreibungen von Barcelona waren mir etwas zu viel. Bei den Charakteren hingegen , hätte ich mir mehr Details und Tiefe gewünscht, denn für mich blieben sie bis zum Schluss zwar gute Bekannte, aber keine Freunde mit denen ich mitgefiebert hätte.
 
Ein abenteuerliches Buch, das eher für die jüngere Leserschaft gemacht ist und für diese sicherlich ein wahrer Schatz sein wird.


Von mir bekommt es 3 von 5 Punkten





Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar an den:




Kommentare:

  1. Hey,

    die Tiefe von Charakteren ist liegt mir auch immer am Herzen, ohne diese macht es weniger Freude zu lesen. Schöne Rezi.

    LG Nisnis

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    1. huhu Nisnis, danke für dein Kommi :-)) Ja genau, sonst kann man mit ihnen nicht mitfühlen und es bleibt alles etwas emotionslos von meiner Seite aus :-) Schön dass es noch jemanden so geht.

      Ganz viele liebe Grüße, Kendra

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  2. Hey Kendra,

    ich habe das Buch bei einem Gewinnspiel gewonnen und bin nach deiner Rezi gespannt, ob es mich überzeugen kann oder ich es auch eher jüngeren Lesern empfehlen werde.

    Liebe Grüße
    Sandra

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