Sonntag, 20. März 2016

Rezension: Macht von Karen Duve






Buch: Macht
Autor: Karen Duve
ISBN: 
978-3869710082
Verlag: 
Galiani-Berlin
Seiten:416
 
 
 
Klappentext des Inhaltes:
 
Noch nie war Liebe so finster und Weltuntergang so unterhaltsam.

Frauen haben die Regierung an sich gerissen, Pillen geben ewige Jugend, religiöse Endzeitsekten schießen wie Pilze aus dem Boden und ein genervter Mann kettet seine Frau kurzerhand im Keller an …
Wir schreiben das Jahr 2031: Staatsfeminismus, Hitzewellen, Wirbelstürme, Endzeitstimmung und ein 50-jähriges Klassentreffen in der Hamburger Vorortkneipe ›Ehrlich‹. Dank der Verjüngungspille Ephebo, der auch Sebastian Bürger sein gutes Aussehen verdankt, sehen die Schulkameraden im besten Rentenalter alle wieder aus wie Zwanzig- bis Dreißigjährige, und als Sebastian seine heimliche Jugendliebe Elli trifft, ist es um ihn geschehen. Wen interessiert es da noch, dass die Krebsrate von Ephebo bei 60% innerhalb der nächsten zehn Jahre liegt?
Alles könnte so schön sein, wäre da nicht Sebastians Frau, die ehemalige Ministerin für Umwelt, Naturschutz, Kraftwerkstilllegung und Atommüllentsorgung, die er seit zwei Jahren in seinem Keller gefangen hält. Dort muss sie ihm seine Lieblingskekse backen und auch sonst in jeder Hinsicht zu Diensten sein. Seiner neuen Liebe steht sie jetzt allerdings im Weg. Bei dem Versuch, sich seine Frau vom Hals zu schaffen, löst Sebastian eine Katastrophe nach der anderen aus...

(Quelle: Verlag)


Meine Meinung:


Macht von Karen Duve ist eine wirklich sehr spezielle Dystopie, die nicht für jeden Leser gemacht ist...so z.B. für mich. Ich konnte leider so gar nichts mit dieser Geschichte anfangen, daher fällt es mir auch extrem schwer eine konstruktive Rezension dazu zu schreiben :-( Puhh.
Alles in einem sei zusammenfassend gesagt, dass das Buch einfach eine Schippe zu viel übertrieben hat: zuviel an Gewalt, zuviele Psychos, zuviele Dramen und zuviele komische Charaktere , die allesamt nicht sympathisch waren....
Auch unser Hauptprotagonist, der verrückte Basti war ein Paradebeispiel dafür wie es einem Buch schaden kann, wenn man mit der Hauptfigur nicht mitfühlen kann...(jedenfalls ist das bei mir so)
Im Gegenteil, denn mit seinen Gedanken und auch mit seinen Taten hat er mich geradezu abgestoßen und ich fragte mich wiedereinmal wie ein Mensch nur so wahnsinnig sein kann, und sich selbst immer noch so fühlt als wenn er im Recht wäre...

Doch kurz zum Inhalt:
Wir finden uns im Jahr 2031 in der Zukunft wieder, und bekommen hier ein erschreckendes Szenario vorgespielt, dass den Menschen evtl bevorstehen könnte..
Denn der Weltuntergang steht kurz bevor...und wir können geradezu erkennen, wie furchtbar diese Wissen auf die Menschen abfärbt:
Zitat Seite 92: „Wir können alle tun, was wir wollen, ohne uns vor den Folgen fürchten zu müssen. Das ist das Gute daran, wenn es keine Zukunft gibt“
 
Diese Tatsache lässt jegliche Hemmungen bei den Menschen fallen..
Auch bei Basti, denn er hält seine Frau schon seit 2 Jahren in seinem Keller eingesperrt.....
Hier hält er sie praktisch an der Leine und lässt sich mit Gebieter von ihr anreden...., dabei fühlt er sich mächtig, das armselige Würstchen Hüstel
Doch als er seine ehemalige Flamme auf einem Klassentreffen wieder trifft , überlegt er sich wie er seine Frau endgültig loswerden kann....Doch er hat nicht damit gerechnet, dass bald schon sein düsteres Geheimnis auffliegen wird...., jedoch heckt er erneut einen wahnsinnigen Plan aus..
Kann man ihn stoppen? Und wie ergeht es seinen zwei Frauen, dessen Liebe zu ihm für sie zu einem schrecklichen Horrorszenario wird?

Eigentlich hat die Geschichte von der Handlungsidee wirklich sehr viel an Potential....dennoch finde ich die Umsetzung nicht wirklich gut.
Ich war zwar vom Inhalt fasziniert, aber eher auf eine schockierende Art und Weise....als wenn man bei einem schrecklichen Unfall zusieht, und man einfach nicht wegsehen kann...so ging es mir mit dem Buch... Leider war dieses Buch wirklich nicht nach meinem Lesegeschmack, hier fehlt mir vielleicht noch der benötigte Wahnsinn^^

 

                      eine wirklich sehr spezielle Dystopie, die leider nicht meinen Lesenerv traf




Von mir bekommt es 2 von 5 Punkten
 

 


Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar an den:
 
 



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