Samstag, 12. März 2016

Rezension: Infernale von Sophie Jordan



Buch: Infernale
Autor: Sophie Jordan
ISBN: 
978-3785581674
Verlag: 
Loewe Verlag
Seiten: 384



Klappentext des Inhaltes:


Der erste Band der neuen Jugendbuch-Reihe von Firelight-Autorin Sophie Jordan konfrontiert Leser mit der Frage, inwiefern unsere DNA unser Schicksal bestimmt. Der Auftakt zu einer spannenden Reihe überzeugt mit packender Action, gefühlvoller Romantik und der schwierigen Suche nach der eigenen Identität.

Von klein auf hörte ich Wörter wie begabt. Überdurchschnittlich. Begnadet.
Ich hatte all diese Wünsche, wollte etwas werden. Jemand.
Niemand sagte: Das geht nicht.
Niemand sagte: Mörderin.

Als Davy in einem DNA-Test positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre heile Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung scheitert, ihre Freunde fürchten sich vor ihr und ihre Eltern meiden sie. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll, einen Menschen zu töten. Doch Verrat und Verstoß zwingen Davy zum Äußersten. Wird sie das werden, für das alle Welt sie hält und vor dem sie sich am meisten fürchtet – eine Mörderin? 
 
(Quelle: Loewe Verlag)
 
 
Meine Meinung:
 
 
Infernale von Sophie Jordan ist der Auftakt einer neuen dystopischen Jugendbuchreihe,
die bereits mit diesem ersten Band für gehörig an Wirbel sorgt und daher bereits jetzt ein absoluter Pagerunner ist.

Außerdem ist die angesprochenen Thematik , die sich mit der Frage beschäftigt, wie man im Vorfeld bereits aufgrund der Gene Menschen dazu verurteilen kann, potenzielle Mörder zu werden, ein wirklich äußerst spannendes Thema.
Hiervon kann auch unsere Hauptprotagonistin die 17 jährige Davy bald ein Liedchen von singen...denn nachdem sie zusammen mit anderen Klassenkameraden auf das gefährliche HTS Gen getestet wird, bekommt sie bald darauf die Nachricht, dass ihr Ergebnis positiv ausgefallen ist....aber nun ändert sich auf einem Schlag für die junge und hochbegabte Davy bald ihr komplettes behütetes Leben... Sie wird nicht nur von ihren bisherigen Freunden gemieden, sondern muss nun auch auf eine andere Schule gehen, die extra für Jugendliche , die das Mördergen in sich tragen, ein Klassenzimmer eingerichtet haben, dass isoliert von dem Rest der Schule existiert und von einem Lehrer /Aufpasser überwacht wird...
Im sogenannten Käfig , lernt Davy bald andere Jugendliche kennen, die man genau wie sie für tickende Zeitbomben hält...Besonders der Bad Boy Sean , der bereits das Zeichen H an sich trägt, eine Markierung die den denjenigen aufzeigt, der bereits gegen eine Regel verstoßen hat, fasziniert Davy ungemein. Doch bald schon muss sie auf die harte Tour lernen, dass nicht immer alles so ist ,wie es auf den ersten Blick zu sein scheint....Denn nicht alles ist komplett Schwarz oder Weiß. So auch die Regierung, die anscheinend ihre ganz eigenen Pläne zu verfolgen scheint...
Drastisch verschlechtert sich jedoch die Lage im Land, nachdem ein HTS Träger einen Anschlag verübte, der die Regierung zu zusätzlichen Maßnahmen anspornt.
Hierbei werden die sogenannten Internierungslager geschaffen, in denen nun alle HTS Träger gebracht werden. Auch Davy muss sich von ihrem bisherigen Leben verabschieden und lernt in diesem Lager, was es bedeutet um sein Leben kämpfen zu müssen und wie wichtig es ist Freunde zu haben, die einem zur Seite stehen....Doch gerade dieser Punkt macht sie auch selbst alle sehr verletzlich, denn Freunde werden hier eingesetzt um ein Druckmittel gegenüber den anderen zu haben...Zusammen mit ihren Freunden Gil und Sean versucht sie diese harte Schule zu überleben und dabei nicht zugrunde zu gehen...
Doch werden sie dieses Lager überleben? Und wie sieht ihre Zukunft aus? Und was plant die Regierung wirklich mit den getesteten HTS Trägern? Wird es Davy jemals wieder möglich sein, ihr „normales“ Leben wieder fortzuführen und nicht als Ausgestoßene und Gebrandmarkte am Rande der Gesellschaft dahinzuvegetieren?

Ein wirklich tolles und grandioses Buch, dass den Leser sehr nachdenklich stimmt.
Denn in diesem Buch kann man sehr gut erkennen, dass jede Person ein eigenständiger Mensch ist und man niemanden gleich im Vorfeld aufgrund seiner Herkunft oder seines Gen vorverurteilen sollte. Doch auch die anderen kann man verstehen , denn Zitat Seite: 37: „Die Menschen haben Angst. Und wenn die Menschen Angst haben, müssen sie sich an die Vorstellung klammern, sie hätten alles unter Kontrolle.“


Ein schockierendes, ergreifendes und spannendes Buch, dass den Leser in Atem hält!
Nun bin ich schon sehr auf die Fortsetzung gespannt.
 
 
 
Von mir bekommt es 5 von 5 Punkten





Herzlichen Dank für dieses Buch an den:




Hier gibt es übrigens noch ein tolles Gewinnspiel zu Infernale vom Löwe Verlag


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