Dienstag, 24. November 2015

Rezension: Die stille Braut von Barbara Wendelken







Buch: Die stille Braut
Autor: Barbara Wendelken
ISBN: 978-3492307062
Verlag:
Piper Verlag
Seiten: 512
 
 
 
Klappentext des Inhaltes:
 
Gerade erst von ihren Verletzungen genesen nimmt Oberkommissarin Nola van Heerden ihren Dienst wieder auf. Gleich ihr erster Fall führt sie erneut nach Martinsfehn. An einem Badesee findet man die als Braut zurechtgemachte Leiche einer jungen Frau, die vor vier Jahren aus einer Internatsschule für Gehörlose verschwunden ist. Bei ihren Ermittlungen stößt Nola auf ein düsteres Geheimnis. Bald gibt es weitere Tote und es scheint, als wäre der Täter ihr immer einen Schritt voraus …  

(Quelle: Piper Verlag)



Meine Meinung:


„Die stille Braut“ von Barbara Wendelken ist ein neuer Martinsfehn-Krimi mit der sympathischen Kommissarin Nola van Heerden und mit dem komplizierten und von einigen Rückschlägen heimgesuchten Renke.
Da es jedoch ein neuer Fall ist, den die beiden hier aufklären, kann man diesen Band also ruhig auch ohne den Vorgänger zu kennen lesen:-)
Jedoch ist es dennoch schön, wenn man einige Bekannte aus dem ersten Band hier wieder trifft und man auch einige Hintergrundinformationen zu den beiden Hauptpersonen bereits kennt .

Auch dieser Fall versteht es wieder gekonnte den Leser zu fesseln und zu überraschen!
Besonders hervorheben möchte ich wieder die gelungene Erzählkunst , die sich insbesondere auf die detaillierte Figurenbeschreibung niederschlägt und jedem Charakter somit sehr viel Leben einhaucht! Auch die verschiedenen Erzählperspektiven der unterschiedlichsten Personen finde ich äußerst gelungen und dadurch bekommen wir sogar nähere Einblicke in die Gedanken von Nebenfiguren, die damit ihren ganz eigenen Auftritt bekommen :-)

Als Gemeindemitarbeiter eine als Braut zurechtgemachte Leiche finden , beginnt ein wirklich sehr interessanter und letztendlich erschreckend schockierender Fall, der nach und nach ans Licht kommt.
Denn bei der Toten handelt es sich um die vor 4 Jahren verschwundene 16 jährige Leona. Renke ermittelte damals, der bereits da mit einigen anderen Dingen in seinem Privatleben zurechtkommen musste, und daher nicht mit vollem Einsatz diesen Fall bearbeitete.
So stößt Nola bei ihre neuen Nachforschungen auf einige Schwachstellen in der damaligen Ermittlungsarbeit und deckt dabei einige tragische und Besorgnis erregende Vorfälle auf, die sich damals in dem Internat für Gehörlose zugetragen haben, indem auch Leona war.
Doch wie hängt dieses damaliges Drama mit der aktuellen Mordserie zusammen, die eine ganz besondere seltsam verbundene Gemeinschaft bzw. deren Mitglieder heimsucht? Und wo befand sich die Tote während den verschollen 4 Jahren? Erst am Ende bekommt der Leser eine wirklich überraschende Auflösung geboten! :-)

Nervenaufreibend und packend bis zum Ende! Erneut schafft es die Autorin ihren Krimi wirklich wunderbar ausgeklügelt , scharfsinnig und spannend zu gestalten! Daher freue ich mich bereits jetzt auf einen neuen Fall in Martinsfehn.


Von mir bekommt es 5 von 5 Punkte!







Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar an den: 



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