Mittwoch, 5. August 2015

Rezension: Watch me - Ich werde es wieder tun von James Carol







Buch: Watch me - Ich werde es wieder tun
Autor: James Carol
ISBN: 978-3423215954
Verlag:
Deutscher Taschenbuch Verlag
Seiten: 384



Klappentext des Inhaltes:

Er zieht rastlos um die Welt, immer auf der Jagd nach perfiden Serientätern, die er zur Strecke bringen muss: der Profiler Jefferson Winter. Exzentrisch, hochintelligent - und gnadenlos von seinen eigenen Dämonen verfolgt.
Eine Kleinstadt in Louisiana: Ohne erkennbares Motiv wird ein Anwalt bei lebendigem Leib verbrannt. Weder ist der Tatort bekannt noch hat man die Leiche gefunden. Doch ein Video der Tat wird ins Netz gestellt, mit einem automatisierten Countdown. Eins ist klar: Es wird weitere Opfer geben. Und Jefferson Winter bleiben gerade mal 13 Stunden Zeit bis zur tödlichen Deadline.
(Quelle: dtv Verlag)



Meine Meinung:


"Watch me“ – Ich werde es wieder tun von James Carol ist der 2. Fall für den Profiler 
Jefferson Winter.
Nachdem ich bereits vom ersten Band: „Broken Dolls – Er tötet ihre Seelen“ sehr viel Lob gehört hatte, war ich deswegen sehr auf diesen neuen Fall gespannt. Für mich entpuppte sich jedoch dieser besagte Thriller, eher als ein Krimi. Natürlich war die Aufklärung bzw die Ermittlung sehr interessant beschrieben und vermochte durchaus seinen Reiz versprühen, dennoch fehlte mir für einen Thriller der dazugehörige Spannungsfaktor und Nervenkitzel. Auch die in meinen Augen etwas zu  von sich selbst überzeugte Hauptfigur Jefferson Winter war nicht gerade ein Sympathiemagnet. Dennoch war es mehr als interessant seinen Überlegungen und Vermutungen zu lauschen, die er während seiner Ermittlungstätigkeit aufstellte. Auch wenn einiges von seinen konstruierten Annahmen nicht wirklich für mich nachvollziehbar war….

Zitat Seite 341: „Einige Dinge weiß ich, andere glaube ich zu wissen und dazwischen liegt jede Menge Spekulation und Vermutung.“
Ja genauso fühlen sich auch seine manchmal etwas wirren Thesen und Mutmaßungen auch an :-)

Besonders Taylor, ein Polizist, den sich Jefferson zugleich als seinen persönlichen Assistenten aussuchte, fand ich wunderbar! Ebenfalls zu meinen Favoriten gehörte dessen Freundin Hannah, die obendrein auch zum Ermittler Team rekrutiert wird. Wobei ich die Tatsache, dass sie so einfach Einblicke in die eigentlich geheime Beweislage erhält, etwas sehr befremdlich. Wobei sich hier sehr gut aufzeigt, wie kontrovers gegenüber den üblichen Methoden eigentlich unser Ermittler Winter vorgeht!
Zusammen versucht das ungewöhnliche Trio den Täter zu finden, der nicht nur den bekannten Anwalt: Sam Galloway vor laufender Kamera bei lebendigem Leib verbrannt hat, sondern auch mit seinem ablaufenden Countdown, die Polizei in der Kleinstadt: Eagle Creek in Atem hält….. Um einen weiteren möglichen dramatischen Tod zu verhindern, müssen sie so schnell wie möglich den Mörder finden…doch werden sie es rechtzeitig schaffen? Und was wird geschehen, wenn die Zeit abgelaufen ist?

Zitat Seite 379:
 
„Egal, was für eine Hautfarbe man hatte, wo man lebte oder was für eine Sprache man sprach, das Böse lauerte überall und konnte einen überall treffen“
 
Dass das Böse wahrlich hinter jeder Ecke auftauchen kann, wird schon bald jemand von ihnen selbst an eigener Haut erfahren müssen ….

Leider war der  vorhandene Spannungsgehalt des Buches etwas mager, hier hätte ich mir mehr Drama und mehr Gefahr gewünscht. Dennoch ein guter Krimi, den man sehr angenehm lesen kann , ohne sich dabei vor Aufregung die Fingernägel abkauen zu müssen :-)
Allerdings werde ich mir nun den ersten Fall von Winters vornehmen, der ja nach den Meinungen von anderen Lesern mehr an Nervenkitzel geboten hatte, auch einem dritten Fall mit dem Profiler wäre ich gegenüber nicht abgeneigt. 
 
 
Von mir bekommt es 4 von 5 Punkten






Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar an:



 

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