Freitag, 27. März 2015

Rezension: Schlusstakt von Arno Strobel




Buch:Schlusstakt
Autor: Arno Strobel
ISBN: 
978-3785578650
Verlag: 
Loewe Verlag
Seiten:  224

Klappentext des Inhaltes:


Sing um dein Leben!
Für Vicky scheint ein Traum wahr geworden zu sein: Sie hat es bei der neuen Castingshow in die letzte Runde auf einer abgelegenen Südsee-Insel geschafft und hat nun die Chance auf 2 Millionen Euro und einen Plattenvertrag. Aber der Wettbewerb ist nicht nur hart, sondern tödlich. Vickis Mitbewohnerin Carolin wird am Strand gefunden – erschlagen.
Wer ist zu so einer Tat fähig? War es einer der Kandidaten, die Carolin in den Fights aus dem Wettbewerb gedrängt hat? Die Anspannung wird zu einem wahren Nervenkrieg, denn der Mörder muss noch auf der Insel sein …

Dieser Jugendthriller vereint die Settings von DSDS und Dschungelcamp: Spiegel-Bestsellerautor Arno Strobel bietet eine Mischung aus hintergründigem Nervenkitzel und spannendem Detektivspiel, das die Gegensätze zwischen paradiesischem Schein und der mörderischen Natur des Menschen offenbart.

(Quelle: Loewe Verlag)


Meine Meinung:


Wie hatte ich mich doch damals auf diesen neuen Arno Strobel Roman gefreut, doch dann kam das womit ich am wenigsten rechnete: kalte Ernüchterung. Und das obwohl der Roman „Schlusstakt“ auf den Malediven spielt. Natürlich war mir bereits im Vorfeld bekannt gewesen, dass es sich bei diesem Buch um ein Jugendbuch handelt und kein gewohnter Thriller für Erwachsene ist, doch dass am Ende dann doch so wenig an Spannung , Nervenkitzel und Drama  vorhanden ist, war mir neu.
Leider konnte mich „Schlusstakt“ nicht wirklich überzeugen, vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich einfach mittlerweile sehr hohe Erwartungen an den Autor habe , da ich bislang immer von seinen Büchern begeistert war und daher nun um so enttäuschter über dieses eher mittelmäßiges Jugendbuch bin.

Obwohl die Idee , eine Castingshow zum Mord - Tatort zu machen , sehr ansprechend ist und auch das Thema dieser umstrittenen TV- Formate durchaus für Lesezündstoff sorgen kann , ist es irgendwie nicht so richtig entfacht worden und verpuffte daher in kleine Auseinandersetzungen zwischen den Teilnehmern und der Jury.
Interessant fand ich dennoch (besonders für die jugendlichen  Leser), dass man ein wenig hinter die perfekte Kulisse dieser Casting -Shows schauen konnte und so erkennen kann, dass nicht alles so wunderbar und großartig ist, wie man es letztendlich im Fernsehen zu Gesicht bekommt. 
Unsere Protagonistin und anfangs glückliche Teilnehmerin: Vicky muss schon bald selbst feststellen, dass sie nicht nur mit dem Erfolgsdruck umzugehen hat, sondern auch mit dem Neid und der Missgunst ihrer Mitstreiter. 
Dazu kommt, dass die Produzenten anscheinend ihr ganz eigenes Süppchen kochen und ihre „Schützlinge“ auf eine ganz besondere Art ausbooten und somit selbst heimlich die Fäden ziehen. Doch als dann noch ein Teilnehmer von ihnen tot aufgefunden wird, kommen  Vicky immer mehr Zweifel, ob sie für ihren Erfolg wirklich regelrecht über „Leichen“ gehen soll….doch nicht viele von ihnen besitzen diese Gefühl und daher heißt es : „The Show must go on“….Werden alle von ihnen diesen Inseltrip überleben?  Und wer von ihnen hatte das Motiv einen von ihnen aus dem Weg zu räumen?

Tja das müsst ihr selbst lesen- Ich kann nur soviel sagen:.. die Auflösung war für meinen Geschmack etwas dürftig und hat mich nicht begeistert. Ebenso die Tatsache, dass man in keinem Moment mit Vicky mitfiebern musste und somit ein gewaltiger Teil von Dramatik und Bangen wegfiel.

An sich ein gut gemachter Thriller, aber an all diejenigen die den gewohnten Spannungsbogen von Herrn Strobel erwarten, werden mit diesem Buch leider nicht vollkommen auf ihre Kosten kommen…

Für mich war „Schlusstakt“ ein Thriller mit gezogener Handbremse….


Von mir bekommt es 3 von 5 Punkten!




 Herzlichen Dank für dieses Buch an den Loewe Verlag und an das Leser Welt Forum

1 Kommentar:

  1. Mh, Schade, dass dich das Buch nicht ganz überzeugt hat. Habe jetzt aber schon mehrmals ähnliche Rezis gelesen...

    lg, Steffi

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