Montag, 23. März 2015

Rezension: Bird Box von Josh Malerman







Buch: Bird Box
Autor: Josh Malerman
ISBN: 
978-3764531218
Verlag: 
Penhaligon Verlag
Seiten:  320
 
 
 
 
Klappentext des Inhaltes:
 
 
Malorie ist hochschwanger, als immer mehr Menschen aus aller Welt von einem schrecklichen Wahnsinn befallen werden und sterben. Gleichzeitig häufen sich die Meldungen von etwas Unheimlichem, dessen bloßer Anblick die Raserei auslösen soll. Schon bald herrscht überall gespenstische Ruhe. Malorie versucht alles, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen ...
 
(Quelle: Penhaligon Verlag)
 
 
Meine Meinung:
 
 
Bird Box“ von Josh Malerman ist eine Dystopie , die mit einer beklemmenden Atmosphäre und einer fast greifbaren Leere und Hoffnungslosigkeit , die Situation von Malorie beschreibt. In Rückblicken erfahren wir, wie die Situation anfing und sich langsam zuspitzte, außerdem erleben wir das hier und jetzt von Malorie. So schwankt der Schreibstil zwischen Vergangenheit und Gegenwart und macht die Sachlage damit greifbarer und wir können Schritt für Schritt erkennen, was geschehen ist. Immer mehr lernen wir die anfangs etwas seltsam herüberkommende Malorie kennen, und können aufgrund der Geschehnisse verstehen, wie sie zu diesem Menschen wurde, der leicht unterkühlt und hart wirkt. 
 
Besonders zu den beiden 4 jährigen Kindern, ist sie manchmal sehr schroff und ihre Erziehungsmethoden stoßen einige Male bei mir auf Entsetzen, dennoch kann ich ihr Handeln aufgrund der besonderen schwierigen Lage durchaus rechtfertigen. Denn von ihrem harten Drill gegenüber den Kindern hängt ihr Leben ab….besonders ihr Gehör hat sie bis auf Schärfste trainiert und dieses kommt ihr in der Gegenwart sehr zugute, denn sie macht sich endlich nach Jahren als Gefangene im Haus auf den Weg nach draußen, um an einen anderen , hoffentlich besseren und sicheren Ort zu gelangen…doch kann sie den schwierigen Weg auf dem Fluss blind wie sie ist überstehen? Oder werden die Wesen sie auch in den Wahnsinn treiben??
Während sie im Jetzt ums Überleben kämpft, trifft sie vor Jahren im Riverbridge Haus auf andere Überlebende. Zusammen versuchen sie den drohenden Irrsinn zu entkommen, denn sobald ein Mensch ein sogenanntes „Wesen“ erblickt, läuft er Amok…. Während man sehr gut die zusammengewürfelte Gemeinschaft kennenlernt und die unterschiedlichen Figuren zu mögen anfängt, beginnt auch innerhalb der Gruppe sich Misstrauen und Zweifel zu verbreiten..

Anfangs konnte mich die Geschichte trotz zugestandenem Spannungsgehalt nicht wirklich fesseln, aber im Laufe der Story änderte sich mein Empfinden und gegen Ende flossen sogar einige Tränen.
Ein Buch das langsam an Dramatik zunimmt und den Leser in eine bedrückende Stimmung mitnimmt. Auch das düstere Buchcover finde ich herrlich gestaltet, und die Vögel die darauf abgebildet sind, nehmen im Buch eine ganz spezielle Rolle ein.
Ein Buch dass mit leisen Tönen, die gewaltige Katastrophe beschreibt, die sich in dieser Dystopie auf der Welt zuträgt. Eine tolle, erschreckende Idee, die der Autor hier dem Leser aufzeigt.
 Ich möchte es mir gar nicht erst ausmalen, wie es wäre, sollte man niemals mehr seine Augen öffnen dürfen….

Doch zum Buch sage ich: Augen auf im Buchhandel und zuschlagen.


 Von mir bekommt es 4 von 5 Punkten





Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar an den Verlag:



 
 

Kommentare:

  1. Huhu :)

    eine tolle Rezi! Und schwupps, wieder ein Buch mehr auf meiner WuLi :D

    Liebe Grüße und einen schönen Tag an Dich!

    Jacqueline
    Booknaerrisch.blogspot.de

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    1. PS: toller Blog, hab dir gleich mal ein Follow dagelassen :)

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    2. huhu Jacqueline, danke dir!! Das ist lieb! :-) Dann fühle dich wohl hier :-))
      Du bist Herzlich Willkommen.

      LG Kendra

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  2. Hey :)
    Von mir gab es auch 4 Punkte, die Atmosphäre war einfach toll.
    Schöne Rezi :)
    Liebe Grüße
    Tanja

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