Mittwoch, 11. Februar 2015

Rezension: Amandas Suche von Isabel Allende



Buch: Amandas Suche
Autor: Isabel Allende
ISBN: 978-3518424100
Verlag: 
Suhrkamp Verlag
Seiten: 479



Klappentext des Inhaltes:

Amanda ist lebensklug und ausgesprochen eigensinnig. Sie wächst in San Francisco auf, der Stadt der Freigeister. Ihre Mutter Indiana führt eine Praxis für Reiki und Aromatherapie und steht im Mittelpunkt der örtlichen Esoterikszene. Der Vater ist Chef des Polizeidezernats und ermittelt in einer grausamen Mordserie. Auf eigene Faust beginnt Amanda Nachforschungen dazu anzustellen, unterstützt von ihrem geliebten Großvater und einigen Internetfreunden aus aller Welt. Doch als Indiana spurlos verschwindet, wird aus dem Zeitvertreib plötzlich bitterer Ernst. Und Amanda muss über sich hinauswachsen, um die eigene Mutter zu retten.
 
(Quelle: Suhrkamp Verlag)
 
 
 
Meine Meinung:
 
 
Amandas Suche„ von Isabel Allende ist der erste Roman den ich von der hochgepriesenen Autorin gelesen habe. 
Jedoch konnte mich weder die Geschichte noch die Erzählart überzeugen. 
Ich fand auch dass es sich um keinen Krimi im gewohnten Sinne handelte, besonders auf den ersten Seiten fand ich die Geschichte relativ langatmig. Dies kann natürlich auch davon kommen, dass mich die detaillierten Personenbeschreibungen und die Vielzahl der Rückblicke mich etwas überfordert und verwirrt haben. 
Auch die Erzählweise war eine sichtlich neue Variante, die ich so in dieser Form eher selten in Büchern erlebt habe. Wobei ich die Grundidee der Geschichte durchaus sehr interessant und spannend finde, dennoch ist der Funke bei mir einfach nicht übergesprungen.

Amanda ist eine hochbegabte 17 jährige Jugendliche, die in ihrer Freizeit zusammen mit anderen ganz „besonderen“ und speziellen Freunden aus dem Internet, in einem von ihr erfundenen Rollenspiel namens: „The Ripper“ Morde aufklärt. Doch bald wird aus diesem Spiel Ernst, als eine wahre Mordserie in San Francisco die Aufmerksamkeit der Gruppe erregt. Mithilfe von Amandas Großvater und ihrem Vater , der Polizist ist und bei seinen Ermittlung bezüglich der Morde etwas in der Sackgasse steckt, ermittelt sie mit ihren Freunden auf eigene Faust in diesem realen Schauplatz. Doch dann verschwindet ihrer Mutter Indiana plötzlich…..kann sie sie rechtzeitig finden und das Schlimmste verhindern? 

Sehr extreme und andere Charaktere erwarten hier den Leser. Hier gibt es wirklich nichts, was es nicht gibt. Auch Amandas Mutter finde ich mit ihrem Esoterik Hauch sehr speziell^^
Nun ja nichts destotrotz fand ich es eine wirklich merkwürdige Weise einen Krimi/Thriller zu erzählen, natürlich ist es wichtig die Charaktere sehr genau zu beschreiben und sie praktisch dem Leser vor dessen Augen bildlich entstehen zu lassen, doch irgendwie kann man sich auch bei diesem Versuch etwas zu sehr austoben und mich damit etwas langweilen….
Ich ertappte mich dabei, wie ich das Buch immer wieder zur Seite legte, da es nicht ganz so meinen Geschmack traf, da ich mit dem ausschweifenden, teils verwirrendem Schreibstil der Autorin nicht viel anfangen konnte,. 
Daher denke ich wird es das erste und letzte Buch von ihr für mich sein.


 Von mir bekommt es 3 von 5 Punkten





Herzlichen Dank für dieses Buch an den Suhrkamp Verlag und an Lovelybooks



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