Samstag, 9. August 2014

E-Book Rezension: Kristall: Spiel im Schatten von Louise Williams







Buch: Kristall: Spiel im Schatten
Autor: Louise Williams
E-Book 




Klappentext des Inhaltes:


Sie ist jung. Sie ist ahnungslos. Sie ist die Hauptfigur in einem mörderischen Spiel!

Mitten in London stirbt ein Wildfremder in Caitlyns Armen. Kurz darauf erhält sie ein Päckchen ohne Absender. Was bedeuten die Buchstaben SFCE auf dem Wachssiegel? Und was steht in den siebzig Jahre alten Briefen ihrer deutschen Großmutter? Die Puzzlestücke ergeben ein verstörendes Bild.
Caitlyns Pate, Duke of Anglesey und Kopf des wissenschaftlichen Geheimdienstes MI16, bringt eine erschreckende Wahrheit ans Licht, doch was hat diese mit dem mysteriösen Kristall zu tun? Es ist die Fortsetzung eines jahrzehntealten Spiels, dessen erbitterte Gegner Caitlyn viel näher stehen, als sie ahnt. Wem darf sie noch vertrauen, wenn sie das nächste Bauernopfer ist?
 
(Quelle: bookshouse Verlag)
 
 
Meine Meinung:
 
 
„Kristall: Spiel im Schatten“ von Louise Williams ist zwar ein durchaus spannender und verworrener, rätselhafter Anfang einer beginnenden Reise, die viel mit Geheimagenten Stoff zu tun hat und den Leser am Ende mit einigen offene Fragen zurücklässt, dennoch war es leider nicht mein Fall, und daher werde ich mir die Fortsetzung nicht zu Gemüte führen.
Obwohl das Buch wirklich fast alles hat, was ein spannender Thriller ausmacht, fehlte letztendlich doch ein kleines Stückchen und zwar: der beliebte Lesesog. Irgendwie ertappte ich mich dabei, wie ich des öfteren die Geschichte aus der Hand legte und manchmal mit geradezu eingeschlichener Langatmigkeit diese mehr als komplizierte Story verfolgte.


Auch die leichte Verwirrung , aufgrund der vielen plötzlichen Erlebnisse und der irgendwie anfangs seltsamen Wechsel von Vergangenheit (Briefe von anderen noch unbekannten Personen) und der Gegenwart, habe mich irgendwie aus dem Konzept gebracht und mir den Lesefluss vernichtet :-( Seufz! Auch wenn sich später herausstellte, wie die Personen aus der einstigen Gegenwart mit der heutigen Zeit zusammenhängen und wer zu wem gehörte, hat mich schlichtweg etwas überfordert?^^ Irgendwie fühlte ich mich manchmal von Namen erschlagen, hier hätte sich am Anfang ein Register mit den Namen bzw ihrer Bedeutung gelohnt, damit man des öfteren einen Überblick hätte bekommen können.
Obwohl die Hauptperson sehr gut beschrieben wurde, konnte ich leider auch keinen Bezug zu Caitlyn aufbauen. Manchmal fand ich sie einfach schlichtweg langweilig. Auch ihre gefahrvollen Erlebnisse, machten sie als Mensch nicht interessanter.
Dennoch hat mich die Idee der Grundstory durchaus interessiert :-)!!


Dass man in der Vergangenheit, bzw im 2. Weltkrieg an merkwürdigen Experimenten gearbeitet hatte, bzw ein bestimmtes Gen entdeckte, dass wahnsinnige Forscher nur an die „besonderen“ Menschen verteilen wollten , um dadurch ihre Rasse rein zu halten, finde ich durchaus logisch auch wenn es das Wort: Wahnsinnig eher trifft! :-)
Doch was hat das mit Caitlyn unserer Hauptperson zu tun? Tja das müsst ihr wohl selbst lesen! :-) Es sei nur gesagt, dass sie bald Zielperson von einigen Leuten wird. Während sie eine neue Lehrerstelle am Internat Ysgol Glasmaris in Wales annimmt , um Abstand von ihrem Freund zu bekommen, der sie mit einem Heiratsantrag schlichtweg überfordert hat, lernt sie dort den mehr als merkwürdigen und verschlossenen Schulleiter Featherston kennen. Doch er ist kein Unbekannter, denn sie hatte bereits am Anfang ihrer „Geschichte“ ein unerfreuliches Aufeinandertreffen mit ihm gehabt. Doch was hatte er damals mit dem „mörderischen“ Zwischenfall zu tun? Und was verbirgt er noch an Geheimnissen?
Außerdem gibt es da noch ihren Patenonkel, den einflussreichen Emry, der anscheinend auch so einiges verschweigt. Doch ist er Freund oder Feind? Und was hat es mit der anonym geschenkten Halskette auf sich, auf die sie fast „allergisch“ reagiert hat?
Während sich Caityln im Internat einlebt, überschlagen sich schon bald die Ereignisse und sie muss feststellen, dass sie und ihre Familie ein Spielball für die skrupellosen Menschen der Organisation: „Heredes“ ist.
Mehr verrate ich jetzt hierzu noch nicht! :-)

Ein durchaus spannendes, gut durchdachtes Buch, dass mit einigen tollen Ideen und Wendungen den Leser durchaus überzeugen kann. Dennoch ist diese Kombination bei mir fehlgeschlagen.
Leider konnte ich nicht mit unseren Charakteren mitfiebern, auch Neugierde auf den nächsten Teil um meine noch offenen Fragen die aufgrund des Cliffhangers entstanden sind zu lösen, hat sich bei mir nicht aufgebaut. Irgendwie war es mir fast schon eine Schippe zu viel: zu viele Rätsel, zu viel Verschwörung, zu viele undurchsichtige Charakter, und fast schon zu viel Leseinput.
 Wer jedoch gerne gefordert wird und sich von zu viel nicht abschrecken lässt, wird das Buch sicherlich toll finden!



Von mir bekommt es 3 von 5 Punkten



 Herzlichen Dank an die Autorin und an den bookshouse Verlag für dieses Rezensionsexemplar





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