Sonntag, 6. Juli 2014

Rezension: ZERO - Sie wissen, was du tust von Marc Elsberg







  Buch: ZERO
Autor: Marc Elsberg
 ISBN: 978-3764504922
Verlag: Blanvalet Verlag
Seiten: 480
 
 
 
Klappentext des Inhaltes:
 
London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones gibt es kein Entkommen …
 
(Quelle: Verlag)
 
 
 
Meine Meinung:
 
 
„Zero- Sie wissen was du tust“ von Marc Elsberg ist für mich ein wahres Buch mit sieben Siegeln, man könnte auch sagen im Inneren war es für mich eher wie das Wort Zero schon so schön beschreibt, eher eine undefinierbare 0.
Das Buch hat mich leider so gar nicht packen oder überzeugen können. Es war mir am Ende , eigentlich schon relativ ab Mitte des Buches ziemlich egal, wie das Buch denn enden würde, da ich einfach mit keiner Person mitfiebern musste und ich einfach nur unparteiisch die Seiten las und mich fragte, was denn eigentlich so gehörig schief lief, dass ich immun gegen die vielseitigen Spionageszenen und Verfolgungsjagden war?


Was sich anfangs für mich wie ein total spannender und interessanter Spionagethriller anhörte, plätscherte für mich leider in ermüdende Ausschweifungen und viel zu vielen Erzählperspektiven der verschiedensten Charaktere, bzw. den diversen Gruppen dahin. Hier konnte ich nicht nur den Erzählstrang der Hauptperson Cynthias verfolgen, sondern auch noch die Gespräche der Erfinder und Gründer der Plattform: Freemee, ebenso wie von der Gegenseite von Zero und der anderen diversen Personen.
Dieses hin und her hat mich nicht nur leicht verwirrt, sondern riss mich immer wieder vom eigentlichen Erzählfluss von Cynthia heraus.


Auch die aufkommenden Fragen zu dem immer wieder beliebten Thema: Wie privat sind unsere Daten überhaupt noch? Und wie können wir uns vor Manipulation schützen? Und wie gefährlich ist das Internet denn wirklich? Und was macht diese Datenüberwachung aus uns?...sind für mich eigentlich wie das ganze Buch: ziemlich egal. Natürlich gibt es einiges an Gefahren im Internet, aber dass man daraus gleich wieder ein Fass aufmachen muss und auf geschlagenen 480 Seiten dies breittreten muss und noch einen „spannenden“ Thriller daraus machen möchte , der für mich nicht gerade vor Action strotzte und mich in keinster Weise in Atem hielt, halte ich für leicht :nicht gelungen.


Schade, dabei hat sich alles so vielversprechend angehört: Zuerst einmal fängt es damit an, dass es einen Drohnenangriff auf den amerikanischen Präsidenten gibt, und dies Live im Fernsehen übertragen wird.
Auch die Journalisten Cynthias Bonsant verfolgt diesen Angriff gebannt in ihrem Büro mit. Ihr Chef beauftragt sie über die Drahtzieher dieser Aktion namens: Zero zu berichten.
Hierbei muss sie über die Online Aktivisten Gruppe recherchieren.
Neben dieser Aufgabe, entgeht ihr einiges....z.b. Das ihre Tochter bei der Internetplattform : Freemee angemeldet ist und dort ihre „Werte“ verbessert um höher im Rang aufzusteigen.
Denn diese Seite führt eine Liste zu jedem Menschen und stuft sie aufgrund verschiedener Werte ein. Außerdem führen die Macher hinter dieser Plattform ein ganz besonderes geheimes Experiment , das jedoch einige Male fehl schlägt.

Auch der Freund von Cynthias Tochter wird aufgrund seines impulsives Handeln zu einem Opfer.
Doch kann man hierbei wirklich der Plattform schuld an seinem Tod geben?
Während ein Kumpel des Toten über Freemee nachforscht, erkennt er plötzlich ein Geheimnis, dass er mit Cynthia teilen will....doch es geschieht ein Unfall.....
Während Cynthia ebenfalls auf Freemee aufmerksam wird und sich ebenfalls anmeldet um als Testperson mehr über dessen Macharten zu erfahren, wird sie schon bald selbst Zielperson von mächtigen Feinden.


Ein Buch dass mich wirklich enttäuscht hat, da ich mehr erwartet habe.
Ich empfand nicht die leiseste Sympathie mit niemanden im Buch und auch die Spannung fehlt für mich gänzlich. Ich verirrte mich in den leicht langatmige Szenen rund um die Gefahren des Internets und las sie mehr als abwesend, statt interessiert.


 Von mir bekommt es 2 von 5 Punkten!



Mehr interessante Informationen könnt ihr auf der tollen gestaltenen Internetseite entnehmen :)
Das nenne ich mal eine tolle Seite für ein Buch!

Zero -Das Buch


Außerdem gibt es auch auf dieser Seite einen tollen Test, der einem aufzeigt wie transparent man eigentlich selbst ist, im Bezug auf das Internet^^
(Sogar ich habe mitgemacht^^)



Tausend Dank für dieses Rezensionsexemplar (auch wenn es mir dann doch leider nicht so gut gefallen hat, wie erwartet) an den Blanvalet Verlag



 

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