Samstag, 22. März 2014

Rezension: Flavia de Luce (3) - Halunken, Tod und Teufel von Alan Bradley



Buch: Flavia de Luce- Halunken, Tod und Teufel
Autor: Alan Bradley
 ISBN: 978-3442379507
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Seiten:368
Klappentext des Inhaltes:
Eigentlich wollte Flavia nur ein paar vergnügliche Stunden auf dem Jahrmarkt von Bishop’s Lacey verbringen, doch dann steckt sie aus Versehen das Zelt der Wahrsagerin Fenella in Brand. Und wenig später wird die arme Schaustellerin auch noch bezichtigt, vor Jahren ein Baby entführt zu haben. Getrieben von ihrer unstillbaren detektivischen Neugier, setzt Flavia alles daran, Fenella von diesem Vorwurf reinzuwaschen. Doch die Zeit drängt, denn irgendjemand scheint wegen des Kidnappings blutige Rache an der alten Wahrsagerin nehmen zu wollen …
(Quelle: Verlag)


Meine Meinung:

„Halunken, Tod und Teufel“ von Alan Bradley ist der dritte Teil der Flavia de Luce Reihe und langsam aber sicher muss ich sagen, nervt mich die altkluge Art des 11 jährigen Mädchens^^ Auch wenn ich bislang die Reihe mit einem amüsierten Lächeln verfolgte und die Geschichten rund um Flavias Leben und ihrem Hang Mordfälle im Alleinganz zu lösen noch recht nett fand muss ich gestehen, dass mir insbesondere in diesem Buch einige Taten von ihr nicht recht plausibel und nachvollziehbar erscheinen. Daher vergebe ich diesmal leider nur 2 von 5 möglichen Bewertungspunkten und hoffe dass das nächste Band  mir wieder mehr zusagt.


Und dabei fing alles noch recht vielversprechend an, als Flavia auf dem Jahrmarkt der momentan in dem kleinen Städtchen Bishops Lacey zugegen ist , bei einer Wahrsagerin sich nicht nur ihre Zukunft voraussagen lässt, sondern selbst für ziemliches Chaos sorgt, als sie das Zelt der Zigeunerin in Brand setzt. Um ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen, bietet Flavia ihre Hilfe an und lässt die Dame dafür mit deren Wagen auf den Grund ihres Anwesens campieren. Doch schon bald darauf wird die Frau angegriffen und hat Glück dass Flavia sie rechtzeitig auffindet.

Und schon ist unsere Hauptperson am ermitteln und bald schon gibt es einige mögliche Fährten, hierbei seien die Humpler erwähnt (die bitte was???) –ja genau, das habe ich mich auch gefragt^^.
Bei den Humplern handelt es sich um eine Glaubensrichtung , die anscheinend im Dorf noch nicht ganz ausgestorben ist wie vermutet. Außerdem taucht auch noch die Nichte von Fenella auf, die Flavia ebenfalls Unterschlupf gewährt.
Hierbei sei erwähnt, dass ich über dieses Handlung ihrerseits den Kopf schüttelte, wie kann man bitteschön jemand wildfremdes (der evtl sogar etwas mit dem Angriff auf die Wahrsagerin zu tun haben könnte) unter seinem Dach übernachten lassen?
Auch dass ein weiterer Mord geschieht und wieder einmal die Vergangenheit aus dem kleinen Dorf aufgerollt wird, erinnerte mich stark an das vorherige Band….

Ansonsten bleibt nur zu sagen, dass ich es als positiv sehe, dass wieder die bekannten Figuren ihren Auftritt haben und man sie langsam wie nette Bekannte empfindet^^

Dennoch war mir dieser Teil einfach etwas zu schwach , da es einfach viel zu viele verschiedene Spuren gab, die sie aufgenommen hat. Ganz zu schweigen davon, dass mir ihr Wagemut der zwischen Mut und Dummheit anzusiedeln ist, einfach etwas sauer aufstößt.
Mal schauen wie sie sich im weiteren Verlauf der Reihe entwickelt :-)


Zitate:
Seite 64:
"Der Tod und ich waren keine engen Freunde, aber doch immerhin entfernte Bekannte."
Seite 105:
"Ein Toter ist viel interessanter als ein Lebender, und die meisten Leichen haben sogar die spannenderen Geschichten zu erzählen"

 Von mir bekommt es 2 von 5 Punkten



Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für dieses Rezensionsexemplar


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