Samstag, 1. Februar 2014

Rezension: Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot von Arthur Conan Doyle







Buch: Sherlock Holmes- Eine Studie in Scharlachrot
Autor: Arthur Conan Doyle
 ISBN: 978-3458350132
Verlag: Insel Verlag
Seiten: 189 Seiten



Klappentext des Inhaltes:


Eine Studie in Scharlachrot erzählt von der ersten Begegnung zwischen Sherlock Holmes und Dr. Watson sowie ihrem ersten gemeinsamen Fall. Auf der Suche nach einer Unterkunft in London trifft Dr. Watson den »Beratenden Detektiv« Sherlock Holmes, und sie beziehen gemeinsam eine Wohnung. Holmes' exzentrische Art und seine geheimnisvolle Tätigkeit wecken Watsons Neugier. Kein Wunder also, dass er seinen neuen Freund bei dessen nächstem Auftrag begleitet: In einem verlassenen Haus wurde die unversehrte Leiche eines Amerikaners gefunden. An der Wand des Zimmers steht, mit Blut geschrieben, das deutsche Wort »Rache«. Trotz vieler Ungereimtheiten kommt Sherlock Holmes dem Mörder schon bald auf die Spur...
 
(Quelle: Insel Verlag)
 
 
 
Meine Meinung:
 
 
Wer kennt nicht Sherlock Holmes, einen der berühmtesten literaischen konstruierten Detektive, die in der Geschichte hervorgebracht wurden? Daher war ich sehr auf das Buch " Eine Studie in Scharlachrot" von Arthur Conan Doyle gespannt, der von den Anfängen von Watson und Holmes erzählt und ihren ersten spektakulären Mordfall zusammen aufklären.
Nun ja soviel zur Theorie......leider hat mich in der Praxis weder ein spannender Mordfall, ganz zu schweigen von einer spannenden Ermittlung erwartet. Ich war irgendwie leichtwegs in die Falle getappt, dass ich einfach zuviel erwartet hatte.

Natürlich ist es ein Krimi und kein packender Thriller, schon klar....aber dennoch hatte ich mehr erhofft und im Gegensatz zu den Agatha Christie Krimis die ich einfach nur toll finde, hielt sich bei dem literarischen Helden Sherlock Holmes meine Begeisterung sehr in Grenzen, hüstel.
Ich finde ihn im Buch einfach nur wahnsinnig von sich eingebildet und er ging mir mit seiner Art ziemlich auf den Senkel.....bei den Filmen ist das irgendwie nicht so schlimm herübergebracht worden.
Dagegen finde ich Watson toll umgesetzt, das liegt vielleicht auch daran, dass wir die Sicht der Dinge aus seiner Warte miterleben konnten:-)

Die Schreibweise an sich fand ich für meine Begriffe sichtlich schwer zu lesen, da ich jede Satz gefühlte 2-3 Mal lesen musste, nur um festzustellen, dass der Satz einfach nur unnötig in die Länge gezogen worden war mit Ausschweifungen, die eigentlich total Banane waren.

Interessant dagegen fand ich die sehr spezielle Aufgliederung der Geschichte.
Denn zwischen den Erzählungen von Watson, wird die Handlung kurz gekappt und der Leser befindet sich in der Wildnis wieder, nur um dann festzustellen, dass man praktisch die Vorgeschichte des Mörders erfährt.
Am Anfang jedoch war ich wirklich überrascht und hatte 3 Fragezeichen über dem Kopf :-)


Ein ungewöhnlicher Schreibstil mit einem interessanten Erzählablauf -)
Letztendlich bin ich mir nicht so recht schlüssig darüber, ob ich das Buch gut oder weniger gut finden soll....
 




Von mir bekommt es 3 von 5 Punkten



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