Mittwoch, 5. Februar 2014

Rezension: Kiss me, kill me von Lucy Christopher



                                                              Buch: Kiss me, kill me
Autor: Lucy Christopher
 ISBN: 978-3551520333
Verlag: Chicken House
Seiten: 384
Klappentext des Inhaltes:


Das kann nicht sein! Niemals hat Emilys Vater das Mädchen umgebracht, auch wenn alles gegen ihn spricht. Emily ist von seiner Unschuld überzeugt, aber sie weiß nicht, was wirklich im Wald passiert ist. Der Wald, in dem ihr Vater die tote Ashlee gefunden hat. Der Wald, in dem es dunkle Pfade und verbotene Spiele gibt. Der Wald, in dem Damon sich plötzlich mit ihr treffen will, obwohl er sie bisher keines Blickes gewürdigt hat. Emily muss vorsichtig sein, denn Damon war Ashlees Freund. Vielleicht will er sich rächen. Vielleicht ist da aber auch tatsächlich etwas - zwischen ihm und ihr. Und vielleicht kann Emily sogar herausfinden, was wirklich geschehen ist.
(Quelle: Verlag )


Meine Meinung:


„Kiss me, kill me“ von Lucy Christopher ist ein schwermütiges Buch, dass mich als Leser etwas bedrückte, und mich in der niedergeschlagenen Stimmung der Charaktere versetzte, die nicht gerade lebensfroh sind und ihren einzigen Kick darin suchen mit gefährlichen Spielen einen SInn im Leben zu finden. Wirklich erstaunlich wie lebensmüde manche Menschen sind, dies hat mir dieses Buch vor Augen geführt. Kein Wunder, dass es letztendlich zu einer Tragödie kam….und ein Mädchen sterben musste. Alles fängt damit an, dass wir Emilys Horrorerlebnis schlechthin mitverfolgen können. Ihr Vater kommt mit einem Mädchen auf dem Arm in ihr Haus…das Mädchen eine Mitschülerin von Emily ist jedoch tot….Ihr Vater wird wegen Mordes verhaftet , doch Emily glaubt nicht an dessen Schuld. Obwohl er es selbst zugibt, infolge seiner Blackouts, die aufgrund eines Vorfalls in seinem Soldatenleben über ihn kommen, nimmt er selbst an unter seinem Anfall das Mädchen getötet zu haben.

Emilys Leben wird daraufhin zu einer kleinen Hölle, als ihre Freunde sich von ihr abwenden und sie als Tochter eines Mörders betiteln. Doch nicht nur sie hat es in der folgenden Zeit schwer , auch Damon, der Freund von Ashlee dem toten Mädchen, geht durch seine ganz eigene , persönliche Hölle. Denn er war derjenige der sie kurz vor ihrem Tod zuletzt gesehen hat, doch letztendlich kann er sich nicht mehr viel an den Abend erinnern, da er aufgrund von Alkohol und Drogen ebenfalls einen Filmriss hat. Während er seine Wut zuerst an Emily auslässt , schlägt seine Raserei um, und er fragt sich, was er tatsächlich damals getan hat…?
Verzweifelt versucht er seine Erinnerungen zurückzubekommen und beginnt damit wieder einmal das „Spiel“ zu spielen. Ein Spiel, dass er und seine Freunde zusammen mit Ashlee im Darkwood durchgezogen haben, um fit für ihre Militärlaufbahn zu werden, doch das Spiel wurde von mal zu mal gefährlicher….vielleicht zu heikel…? Oder hat vielleicht jemand ganz anderes seine Finger mit im Spiel gehabt?

Toll fand ich die zwei verschiedenen Erzählweisen des Buches, denn abwechselnd lesen wir die Geschichte aus Emilys und Damons Sicht. Beide Charaktere fand ich persönlich jedoch nicht wirklich sympathisch. Natürlich waren sie im Vorfeld von den Geschehnissen vorbelastet , doch für meinen Geschmack waren sie mir einfach einen Schippe zu sehr niedergedrückt und Damon hatte zu oft einen selbstmörderischen Hang an den Tag gelegt….

Obwohl sich das Buch sehr gut lesen lässt und man gespannt ist, wer wirklich Ashlee umgebracht hat…bin ich doch nicht so recht warm mit dem Buch geworden.  Da schon ein anderes Buch von der Autorin nicht so wirklich meinen Nerv getroffen hat, befürchte ich liegt es an den Charakteren die die Autorin leicht unsympathisch und blass dastehen lässt.
Nichtsdestotrotz vergebe ich 4 von 5 Punkten, da der Inhalt wirklich mal etwas anderes war.

Zitate:


Seite 365:

„Aber alles, was passiert, verursacht Wellen, breitet sich aus, schickt Granatsplitter in die Welt.“

Seite 370:
„Wie bei einer Patchworkdecke verbinden sich in Darkwood Magie und Licht, Dunkelheit und Geheimnisse.“
Von mir bekommt es 4 von 5 Punkten



Mein Dank geht an Buchbotschafter und an den Chicken House Verlag
für dieses Rezensionsexemplar


1 Kommentar:

  1. Huhu,

    also ich hab das Buch auch gerade ausgelesen und fand es eigentlich ganz gut. Also Emily fand ich eigentlich gleich sympathisch, nur bei Damon hat es auch länger gedauert, bis ich mit ihm warm geworden bin.

    lg, Steffi vom Lesezauber

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