Freitag, 31. Januar 2014

Rezension: Flavia de Luce (1) - Mord im Gurkenbeet von Alan Bradley




Buch: Flavia de Luce (1) 
Mord im Gurkenbeet
Autor: Alan Bradley
 ISBN: 978-3442376247
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Seiten:400



Klappentext des Inhaltes:



Die junge Flavia de Luce staunt nicht schlecht, als sie im ersten Morgenlicht das Opfer eines Giftmordes in ihrem Gurkenbeet entdeckt! Da jeder ihren Vater, den sanftmütigen Colonel de Luce, für den Mörder zu halten scheint, nimmt die naseweise Flavia persönlich die Ermittlungen auf. Hartnäckig folgt sie jeder noch so abwegigen Spur – bis sie einsehen muss, dass ihr Vater tatsächlich ein dunkles Geheimnis hütet. Und so befürchtet Flavia schließlich, dass sie vielleicht eine zu gute Detektivin ist ...

(Quelle: Blanvalet Verlag)



Meine Meinung:


„Mord im Gurkenbeet“ von Alan Bradley ist der erste Teil der Flavia de Luce Reihe , rund um Jungdetektivin Flavia, die als 11 jährige bereits einiges zur Aufklärung eines Mordes beiträgt und damit nicht nur die erfahrenen Inspektoren verblüfft. Wie jedoch auch der Titel etwas vermutet lässt, handelt es sich jedoch um keinen blutdurstigen Thriller oder unheimlichen Krimi, hier sei gewarnt, denn viel Spannung bzw Nervenkitzel erwartet den Leser nicht. Jedoch kann das Buch mit einer gehörigen Portion schwarzen Humors und einer feschen und pfiffigen Story aufwarten, die mit einer flockigen Schreibweise den Leser eine schöne Lesezeit beschert!

Alles fängt damit an, dass unsere Hauptperson Flavia eines Morgens einen Toten im Gurkenbeet vor ihrem Haus auffindet. Während die Polizei vorerst im Dunklen tappt, nimmt sich Flavia der Ermittlung an, ganz besonders mit viel Elan nachdem ihr Vater als Verdächtiger verhaftet wird. Während sie sehr taff nach Hinweisen sucht und unter Einsatz ihres treuen Fahrrads ihre Entdeckertouren meistert, kommt sie der Lösung bald schon sehr nahe….

Ein wirklich sehr spezieller Krimi, der ein ganz besonderes Flair versprüht. Flavia ist ein Charakter der wirklich die Menschen bzw Leser spaltet; die einen mögen sie einfach, die anderen finden sie dagegen einfach nur neunmalklug und nervig. Ich tendiere zwischen den beiden erwähnten Möglichkeiten. Auf der anderen Seite finde ich sie zwar mir ihre kindlichen Neugierde, gepaart mit ihrem altklugen Verstand äußerst besonders, aber auf der anderen Seite frage ich mich, ob dies wirklich alles so nachvollziehbar für ihr Alter ist, wie es hier beschrieben wird…Dennoch ist sie eine interessante Figur, die man selbst am liebsten unter einem Mikroskop betrachten möchte, um sie richtig verstehen zu können.
Da sie selbst ein Mensch ist, der sich am wohlsten in ihrem Refugium , dem eigenen Chemielabor fühlt, ich dagegen ein Mensch bin der sich am liebsten in seine Bücher vergräbt, verbindet uns die eigene Leidenschaft, die man bei ihr sehr gut nachempfinden kann.

Auch dass man die Geschichte aus ihrer Perspektive nachempfinden kann, macht das Buch zu einer netten , kurzweiligen Lektüre, die einem praktisch die kleine englische Ortschaft Bishop`s Lacey und dessen ganz eigenen, leicht verschrobenen aber liebenswürdigen Charakter des Buches näher bringt.

Daher bin ich schon auf die nächsten Abenteuer von Flavia gespannt, und freue mich einige von den kennengelernten Personen wiederzutreffen.





Von mir bekommt es 3 von 5 Punkten





Herzlichen Dank geht an den Blanvalet Verlag für dieses Rezensionsexemplar!!





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