Dienstag, 7. Mai 2013

Rezension: Höllental von Andreas Winkelmann


Buch: Höllental
Autor: Andreas Winkelmann
 ISBN: 978-3442475612
Verlag: Goldmann Verlag
Seiten: 352 Seiten
 
 
 
 
Klappentext des Inhaltes:
 
Die Angst treibt sie in einen einsamen Tod – und ihr letzter Blick schickt einen Mann auf die Suche nach dem Mörder ...
Im ersten Schnee des Winters steht eine junge Frau auf einer Eisenbrücke hoch über der Höllentalklamm. Sie ist fest entschlossen, sich in die Tiefe zu stürzen. Roman Jäger, Mitglied der Bergwacht, versucht noch sie aufzuhalten, doch vergeblich. Was ihm bleibt, ist ihr letzter Blick – ein Blick voll entsetzlicher Angst, der ihn bis in seine Träume verfolgt. Er macht sich daran, die Hintergründe dieses Selbstmords herauszufinden. Und stößt auf ein schreckliches Geheimnis, das sein Leben für immer verändern wird ...
 
 
 
Meine Meinung:
 
 
"Höllental" von Andreas Winkelmann ist ein überaus spannender und fesselnder Thriller, der wirklich überzeugen konnte!!
Da ich bereits vor kurzem einen anderen Roman vom Autor gelesen hatte, der mir auch sehr gefiel, ging ich daraufhin bereits mit einigen hohen Erwartungen an dieses Buch heran...und was soll ich sagen? ... ich wurde nicht enttäuscht^^
Bereits zu Beginn der Geschichte wird es wirklich dramatisch und man verfolgt leicht schockiert den "Selbstmord" von Laura Waider.
Dass hinter diesem Tod mehr steckt als vermutet, wird im weiteren Verlauf aufgeklärt und man ist gebannt was diese junge Frau zu so einer Tat verleitet hat.

Doch nicht nur der Leser möchte das Geheimnis um Fr Waider aufklären, nein auch der sehr sympathische Roman Jäger, der die Frau als letzter lebend gesehen hat, möchte den Grund ihrer Handlung erfahren. Da er zur Bergwacht gehört und die Berge und besonders das gefährliche Höllentalklamm wie seine Westentasche kennt, fragt er sich warum Laura gerade diesen beschwerlichen Weg für ihren Selbstmord ausgesucht hat?! Und warum wollte sie sich nicht von ihm helfen lassen? Mit Schuldgefühlen beladen, trifft er nicht nur nach dem Wunsch der Mutter folgend auf der Beerdigung auf Lauras Freundin Mara Landau, sondern auch auf einen Privatdetektiv. Zusammen versuchen sie das Rätsel zu lösen. Dabei kommt einiges aus der Vergangenheit zu Tage, dass die ehemalige Clique von Laura am liebsten verdrängen würde. Doch dass sie mehr als ihre Geheimnisse verlieren könnten, wie zb ihr Leben ist ihnen noch nicht klar...

Ich finde es herrschte eine ununterbrochene spannungsgeladene Atmosphäre im Buch vor.
Auch sehr mutig übrigens finde ich den Autor, dass er mit seinen Charakteren so unsensibel umgeht....hier gibt es keine Hemmungen was das Charaktere Sterben angeht. Respekt, dass trauen sich wenige. Daher macht es das Buch noch nervenaufreibender, da man nie weiß wer noch als nächster sterben wird.
Auch die Umgebung fand ich sehr toll beschrieben und man fühlte sich förmlich selber auf den Berg verbannt und auch die Kälte drang irgendwie zu mir durch!

Wirklich spannend, überzeugend und einfach höllisch gut dieses Höllental!! :-)


Von mir bekommt es 5 von 5 Punkten


 
Herzlichen Dank an den Goldmann Verlag und an das Leser Welt Forum für dieses Rezensionsexemplar!!
 
 
 

1 Kommentar:

  1. Ich muss sagen, dass das an sich wirklich gut klingt, aber mich irgendwie von der Geschichte her nicht vom Hocker reißt. Das ist sowas was man irgendwie schon hunderte male gelesen hat. Zumindest kommt es mir so vor. Mir wäre das Buch wohl nicht in die arme gesprungen :)

    Liebst, Lotta

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