Sonntag, 17. März 2013

Rezension: Das Glücksbüro von Andreas Izquierdo






Buch: Das Glücksbüro
Autor: Andreas Izquierdo
 ISBN: 978-3832162252
Verlag: Dumont Buchverlag
Seiten: 268
 
 
Klappentext des Inhaltes:
 
 
Albert Glück ist ein seltsamer Kauz. Er ist knapp über fünfzig, ein wenig trocken, penibel, und er arbeitet im Amt für Verwaltungsangelegenheiten. Formulare, Stempel, Dienstvorschriften sind seine Welt, in der er sich gut eingerichtet hat. Ganz wörtlich, denn Albert arbeitet nicht nur in dem Amt, er wohnt auch dort. Von allen unbemerkt hat er im Keller einen kleinen Raum bezogen und verbringt zufrieden seine Tage im immer gleichen Rhythmus.
Doch eines Tages wird Alberts sorgsam eingehaltene Ordnung durcheinandergebracht. Auf seinem Schreibtisch landet ein Antrag, den es eigentlich gar nicht geben dürfte, denn er beantragt – nichts! Albert tut alles, um diesen unseligen Antrag loszuwerden, doch vergeblich: Immer wieder kehrt er auf seinen Schreibtisch zurück. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich auf den Weg zum Antragsteller zu machen. So trifft Albert auf Anna Sugus, eine ziemlich wilde Künstlerin, die Alberts Welt ganz schön auf den Kopf stellt …
 
 
 
Meine Meinung:
 
 
Das Glücksbüro von Andreas Izquierdo ist ein wunderbar anrührendes, herzerwärmendes Buch, das mich wirklich „glücklich“ gemacht hat^^
Am Anfang zweifelte ich ja etwas ob die Geschichte mich wirklich faszinieren, bzw. packen würde, doch diese Bedenken lösten sich bald in diesem „Amt“ auf. Das Cover an sich finde ich zwar nicht besonders hübsch, dennoch war der Inhalt ein geheimes Schmuckstück das sich erst beim Lesen entfaltete.

Auch der Protagonist Albert, ist ein ganz spezielles Artefakt. Er lebt sein ganz eigenes Leben , abgeschottet von der Außenwelt in seinem Amt und genießt sein Einsiedlerleben. Für ihn ist es wahrlich ein Segen, dass er seine Arbeit jeden Tag gewissenhaft und zu seine vollsten Zufriedenheit abschließen kann , um sich am nächsten Tag erneut den Anträgen auf seinem Tisch zuzuwenden. Hierbei achtet er penibel auf die korrekte Ausfüllung und verkörpert hiermit sozusagen das typische Klischee eines Beamten. Obwohl Albert sehr eigenbrödlerisch ist und nicht gerade ein Sympathieträger ist, hat er seine Vorzüge.
 
Besonders nachdem ihm eine unlösbare Aufgabe auf seinem Schreibtisch dazu bringt seine sichere Welt des Amtes zu verlassen, um die Antragsstellerin aufzusuchen. Dass mit der liebenswerten Chaotin bald sein ganzes Leben gehörig auf den Kopf gestellt wird, ahnt er jedoch nicht. Obwohl beide von Grund auf sehr unterschiedlich sind, finden sie bald zusammen und bald erkennt Albert dass seine neue Welt geradezu „magisch“ ist.
Plötzlich verändert er seine Ansichten und auch seine Gewohnheiten, und wird zu einer Anlaufstelle von Kunden, die bei ihm Hilfe suchen. Bald schon hat er sein ganz eigenes „Glücksbüro“ eröffnet, doch nicht alle finden diese neue Abteilung toll.

Ein wirklich tolles Buch! Mich hat es wirklich zu Tränen gerührt. Bewegend, emotional und einfach Albert^^ Eine Geschichte über das Finden des ganz eigenen Glücks.
Einfach empfehlenswert dieses „Glücksbüro“.
 
 
Von mir bekommt es 5 von 5 Punkten!
 
 

 
 
Herzlichen Dank an den Autor Andreas Izquierdo für eine tolle Leserunde auf Lovelybooks, sowie dem DumontBuchverlag für dieses Rezensionsexemplar!
 
 
 

 
 
 
 
 

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