Samstag, 5. Januar 2013

Rezension: Vorhang auf für eine Leiche/ 4.Band Flavia de Luce von Alan Bradley








Buch: Vorhang auf für eine Leiche  
Autor: Alan Bradley
  ISBN: 978-3764530983
Verlag: Penhaligon
Seiten:320
 
 
Klappentext des Inhaltes:
 
Flavia de Luce und ihre Familie stehen kurz vor dem finanziellen Ruin. Da tut sich plötzlich eine unverhoffte Geldquelle auf: Eine Filmcrew will ihren Familiensitz für Dreharbeiten nutzen. Vom Glamour angelockt, strömen Schaulustige nach Buckshaw, um den Star des Ensembles zu sehen, die berühmte Diva Phillys Wyvern. Doch der Abend nimmt eine schreckliche Wendung: Eine Leiche wird gefunden – erdrosselt mit einem Filmstreifen. Zu allem Überfluss ist Buckshaw durch einen tosenden Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten. Der findigen Hobbydetektivin Flavia ist klar: Der Täter muss sich unter den Gästen befinden. Unverzüglich beginnt sie mit ihren Ermittlungen und gerät dabei selbst ins Visier des skrupellosen Mörders  

(Quelle: Verlag)


Meine Meinung:

„Vorhang auf für eine Leiche“ ist der 4. Band der Flavia de Luce Reihe, für mich jedoch war es das erste Abenteuer mit der Jungdetektivin. Auch ohne die Vorgänger zu kennen, kann man sehr gut in die Geschichte eintauchen, da jedes Band an sich abgeschlossen ist und seine eigene Krimigeschichte verkörpert. Auch wenn ab und an einige kleine Erinnerungen von „vergangenen Fällen“ angesprochen werden, vermisst der Neuleser jedoch nichts entscheidendes.

Jedoch kann ich mir vorstellen , dass besonders solche kleine Anekdoten aus den vergangenen zugetragenen Handlungen einen Fan der ersten Flavia de Luce Reihe begeistern.
Mit der Hauptprotagonistin Flavia ist es dem Autor gelungen, eine clevere, vorwitzige und äußerst neugierige 12 jährige „Privatdetektivin“ zu kreiren, die mit ihren Ecken und Kanten sicherlich auch auf einige Menschen trifft, die ihr nicht besonders wohlgesonnen sind^^ Und hiermit meine ich nicht nur ihre beide älteren Schwestern , die sie aus bislang unerkannten Gründen etwas ins Abseits schieben und nicht so wirklich einen Draht zu ihr haben. Auch Leser könnten sich an ihre doch etwas altklugen Art stören, wie auch ich wenn ich ehrlich bin. Da ich ihre Art etwas gewöhnungsbedürftig finde und vor allem den starken Kontrast zwischen Schlauheit, ihren professionellen Chemiekenntnissen und ihrem Labor , im Gegensatz zu ihrer Naivität was den Glauben an den Weihnachtsmann angeht, sehr merkwürdig finde.... Irgendwie hat mich dieser Punkt am meisten gestört!
Obwohl sie so schlau ist, glaubt sie an den Weihnachtsmann und will obwohl die Aufklärung eines Mordes wichtiger ist, ihre Zeit nutzen um ihm eine Falle zu basteln....:“na klar“! Letztendlich kommt hier aber wieder das richtige Alter zum Vorschein, da man sie meistens für „älter“ einschätzt.
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Alles beginnt damit, dass Flavias Vater eine Filmcrew erlaubt während der Weihnachtszeit auf ihrem Anwesen zu drehen. Da ihre Familie stark verschuldet ist, scheint dies eine gute Lösung zu sein. Jedoch wird der Filmdreh ganz anders als gedacht verlaufen. Doch dies kann keiner ahnen, denn anfangs herrscht eine angenehme, aufregende Zeit, bei denen nicht nur Filmstars in „Buckshaw“ Einzug halten, sondern auch bald fast das halbe Dorf, nachdem eine besondere Vorstellung zugunsten einer„gemeinnützigen Spendenaufführung“ von Romeo und Julia stattfindet.
Aufgrund eine Schneesturms sind die Menschen bald schon ans Haus gefesselt. Als wenn die nicht schon schlimm genug wäre, findet ausgerechnet jetzt ein Mord statt. Flavia , die nicht nur als erste am Tatort ist und die Leiche auffindet, wird nicht eher ruhen, bevor sie dem Täter auf die Schliche gekommen ist und hierbei geht sie sehr gewitzt vor.

Ein Krimi, der wirklich ganz erfrischend anders ist. Jedoch muss ich gestehen, war er für meine Leseverhältnisse etwas zu „harmlos“. Wer jedoch einen guten Krimi, ohne viel Nervenkitzel und undramatischen Handlungen bevorzugt, ist hier sehr gut bedient. Ein wirklich nettes Abenteuer, das man ohne Risiken und Nebenwirkungen verschlingen kann.




Von mir bekommt es 3 von 5 Punkten
 

Weitere Informationen zum Buch bekommen sie direkt auf der Verlagsseite, ebenso einen Einblick in eine Leseprobe: Penhaligon Verlag


Danke!
 
Herzlichen Dank an Blog dein Buch und dem Penhaligon Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!



1 Kommentar:

  1. Ich habe den 1. Teil der Reihe gelesen und werde sie auch weiterverfolgen :))

    LG Lisa

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