Freitag, 19. Oktober 2012

Rezension: Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause von Malte Pieper








Buch: Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause
Autor: Malte Pieper
ISBN: 978-3499629617
Verlag: Rowohlt Verlag
Seiten:288
 
 
 
 
Klappentext des Inhaltes:
 
 
Regel Nummer 1: Der Lehrer hat immer recht!

… auch wenn er seine pädagogischen Fähigkeiten nur durch Schlüsselbundwerfen unter Beweis stellt. Immerhin bleibt so sein Unterricht im Gedächtnis. Allein schon wegen der vielen Narben, die ein solches Wurfgeschoss mit der Zeit hinterlässt.
Malte Pieper kann ein Lied vom alltäglichen Schulwahnsinn singen, denn er hat gerade dreizehn Jahre Lehranstalt hinter sich gebracht. Dreizehn Jahre zwischen Pausenbrot und Lebenslaufoptimierung, Klasssenarbeiten und Klassenkameraden, Hausaufgaben per «copy and paste» und Lehrkräften, die bei der Berufswahl nicht bedacht haben, dass sie lebendigen Schülern gegenübersitzen. Wenn Sie das Buch zuschlagen, werden Sie sagen: «Stimmt! Genau so waren meine Lehrer!» Es sei denn, Sie sind selbst Lehrer. Dann werden Sie wahrscheinlich denken: «Stimmt! Genau so sind meine Kollegen!»



(Quelle: Rowohlt Verlag)


Meine Meinung:



Das Buch „Wenn der Keks redet, haben die Krümel Pause“ von Malte Pieper ist ein Roman der sich mit der Schulzeit befasst und bei einigen Erzählungen tritt der „So wars!“ Moment auf. Obwohl es ganz schön war einigen Dingen beizuwohnen, die in einem lockeren und witzigen Stil erfasst wurden, traf das Buch nicht wirklich meinen Nerv, ganz zu schweigen von meinem Leseinteresse.

Um ehrlich zu sein, habe ich mit meiner Motivation gerungen um es weiter zu lesen und nicht abzubrechen. Wer mich kennt weiß, dass ich fast alles gerne lese und jedem Buch eine Chance gebe sich noch im Laufe der Geschichte zu entwickeln , um dann doch noch meine Meinung ändern zu können. Doch hierbei war dies leider nicht der Fall. Eins möchte ich hiermit klarstellen: es war nicht schlecht! Im Gegenteil die lockere Art des Buches gefiel mir durchaus und auch die einzelnen Anekdoten waren gut dargestellt und trafen sicherlich auch bei mir auf Wohlwollen. Jedoch, muss ich gestehen, dass es nicht wirklich mein Genre war und auch das Thema mich irgendwann geradezu langweilte und ich mich fragte, wer zum Teufel eigentlich noch von der Schule sprechen, bzw. lesen möchte, wenn er sie ersteinmal überstanden hatte?! Ich finde auch die Länge des Buches, bzw die Seitenanzahl etwas zu viel des Guten für dieses Thema. Sicherlich hätte ich es als angenehmer empfunden, wenn es zur Hälfte kürzer gewesen wäre, da man dies dann noch recht schnell lesen könnte ohne in ein tiefes Loch namens Langeweile zu verfallen.

Was ich wiederrum sehr schön fand, waren die Skizzen , (Karikaturen) die auf einzelnen Seiten das Buch toll aufpeppen. Auch die einzelnen Kapitelüberschriften haben dazu beigetragen, dass man bereits vorher eine Ahnung hatte um was es dabei gehen wird. Die Geschichte an sich ist nicht wirklich neu oder bahnbrechend, denn jeder weiß wie es in der Schule (und mit den Lehrern, Freunden, Prüfungen u.s.w) abgeht. Wie bereits schon mehrfach erwähnt ist es leider nicht meine Baustelle, von Spannung, fesselnder Schreibart, oder Interesse war es für mich weit entfernt. Natürlich hatte ich im Vorfeld nicht gerade einen Bestseller erwartet^^, dennoch hatte ich auf vergnügliche Lesestunden gehofft. 

Dennoch ist dieses Buch sicherlich für einige Leser ansprechend und lesenswert, da es wie gesagt nicht schlecht ist, nur leider nicht meinem Geschmack entsprach.



Von mir bekommt es 3 von 5 Punkten


 Danke!

Vielen lieben Dank an den Rowohlt Verlag und ganz besonders an den Autor Malte Pieper für die Bereitstellung dieses Exemplars und für die Leserunde auf Lovelybooks!



1 Kommentar:

  1. Ich lese noch daran, auch für die Leserunde. Allerdings immer nur Häppchenweise. Schlecht finde ich es auch nicht, aber nach ein paar Seiten ist irgendwie immer auch schon wieder gut. Die großen Lacher fehlen irgendwie. Ich habe auch so Sachen wie "Chill mal, Frau Freitag" gelesen und das war viel überspitzter. Vielleicht nicht so realistisch, wie dieses hier, aber einfach mit mehr Lachern. Die Geschichten kommen mir alle sehr alltäglich vor, da fehlt etwas der Reiz für mich...

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